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  • Bohrstart 34-7B

    19Mai

    Bohrstart 34-7B


    Durchbruch bei Helium-Exploration: Dritte Bohrung auf dem Pinta Dome zielt auf die Apache-Formation

    Apache County, Arizona – 11. Mai 2026 – Wir haben nun mit der dritten Bohrung auf der historischen Pinta Dome-Struktur in Apache County begonnen. Die Bohrung soll gezielt die Apache-Formation (Fort Apache Member der Supai-Formation) erschließen und könnte neue Vorkommen von Helium sowie potenziell konventionellem Erdgas nachweisen.

    Die Pinta Dome-Region ist seit der Entdeckung im Jahr 1950 bekannt für ihre außergewöhnlich heliumreichen Gase, die hauptsächlich aus der Coconino-Sandstein-Formation stammen. Historisch produzierte das Feld Gas mit Helium-Gehalten von 8–10 %. Nach Jahrzehnten der Produktion und späteren Stilllegung erlebt das Gebiet nun ein Comeback durch gestiegene Nachfrage nach Helium für High-Tech-Anwendungen wie Halbleiter, Medizintechnik und Raumfahrt.

    Die dritte Bohrung im Detail


    Die neue Bohrung (vorläufig als „Pinta Dome-3“ bezeichnet) wird auf eine Tiefe von ca. 2.200–2.500 Fuß geplant. Im Gegensatz zu den vorherigen Bohrungen, die primär auf die Coconino-Sandsteine abzielten, fokussiert diese Bohrung explizit auf das **Fort Apache Member** – eine marine Kalkstein-Einheit innerhalb der Supai-Formation, die in der Region als vielversprechender Speicherhorizont gilt.

    „Die geologischen Daten aus früheren Bohrungen und seismischen Messungen deuten auf unerschlossenes Potenzial in den tieferen Schichten der Apache-Formation hin. Wir sehen hier nicht nur Chancen für weiteren Helium-Reichtum, sondern auch für begleitende Stickstoff- und möglicherweise Kohlenwasserstoff-Vorkommen“, erklärte ein Sprecher des beteiligten Unternehmens.

    Die ersten beiden Bohrungen auf dem Pinta Dome in den letzten Monaten lieferten bereits sehr positive Shows und bestätigten die strukturelle Integrität des Doms. Die dritte Bohrung soll nun die kommerzielle Machbarkeit in der Apache-Formation unter Beweis stellen.

    Wirtschaftliche und regionale Bedeutung


    Arizona positioniert sich zunehmend als wichtiger Helium-Produzent in den USA. Angesichts globaler Lieferengpässe aus traditionellen Quellen (z. B. Russland und Katar) gewinnen heimische Projekte wie Pinta Dome stark an strategischer Bedeutung.

    Lokale Behörden begrüßen das Projekt: Es schafft Arbeitsplätze in einer strukturschwachen Region und bringt Investitionen in die Infrastruktur. Gleichzeitig werden strenge Umweltauflagen der Arizona Oil and Gas Conservation Commission eingehalten, um Grundwasser und die einzigartige Landschaft des Holbrook-Beckens zu schützen.

    Ausblick


    Erste Ergebnisse der Bohrung werden in den kommenden Wochen erwartet. Bei Erfolg könnte dies der Startschuss für eine neue Entwicklungsphase des Pinta Dome-Feldes sein – über 75 Jahre nach der historischen Entdeckung.

    Weitere Informationen und Updates folgen, sobald Bohrfortschritt und Testergebnisse vorliegen.